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André Fahrni
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Corona-Blog

Der Virus-Blog

Die Reise eines KMUs durch verrückte Zeiten

André Fahrni
André Fahrni
Geschäftsführer TSK Zürich

Mittwoch, 8.04.2020

Ein Bericht von Coni Schreiber, langjährige Teilzeit-Mitarbeitende bei TSK, zurzeit in Kurzarbeit zuhause mit ihren zwei Töchtern Lea und Lara

Am Freitag 13. März 2020 (bringt Freitag der 13. wirklich Unglück...?) verfolgten wir gespannt den Entscheid des Bundesrates in Bezug auf die Schliessung der Schulen. Dann wussten wir es, ab Montag 16. März 2020 war «Homeschooling» angesagt. Was das für uns bedeuten würde, war uns noch nicht klar.

Am Montag 16. März 2020 warteten wir dann gespannt auf die weiteren Schritte. Gegen Abend teilte man uns dann mit, dass Lea in 7. Klasse Sekundarschule das Schulmaterial selber abholen könne und zwar am Dienstagmorgen zwischen 11.00 und 11.20 Uhr zusammen mit zwei weiteren Kolleginnen der Klasse. Für Lara in der 4. Klasse Realschule würde das Material in einer Papiertasche vor die Haustüre gestellt.

Die weiteren Anweisungen der Lehrpersonen kamen dann jeweils anfangs der Woche per Email.

Lea konnte alle Aufgaben über One Drive erarbeiten und dann direkt an die entsprechenden Lehrpersonen weiterleiten. Lea ist sehr pflichtbewusst und arbeitet selbständig. So verkroch sie sich in ihr Zimmer und kam erst wieder raus, als sie mit allen Aufgaben fertig war.

Lara brauchte da schon etwas mehr Unterstützung. Die Aufträge der verschiedenen Lehrpersonen mussten ausgedruckt werden. Da und dort gab es Fragen, welche ich zum Glück alle beantworten konnte. Die Resultate mussten via WhatsApp-Bildern den Lehrpersonen übermittelt werden.

Auch Lara war sehr fleissig und bewältigte (mit mehr oder weniger Motivation) ihre Aufträge. 

Am Mittwoch 1. April (kein Scherz!) gab es bei Lara die erste Videokonferenz.

Auch das war für uns neu. Mit dem Schul-iPad konnte sie in kleinen Gruppen zusammen mit 6 SchülerInnen und zwei Lehrpersonen eine Stunde lang darüber sprechen, wie es wohl nach den Frühlingsferien weiter gehen könnte und ob dann immer noch «Homeschooling» machen müsse.

Für mich als Mutter waren diese 3 Wochen sehr intensiv.

Wichtig war mir, einen geregelten Tagesablauf zu planen.

Bevor die Kids aufstanden, ging ich joggen. Dann um 8 Uhr zusammen frühstücken und mit den Schularbeiten beginnen. Natürlich musste auch der Haushalt in Schuss gehalten werden. Putzen, waschen, einkaufen und dann kochen, damit um 12 Uhr etwas Leckeres auf dem Tisch stand. Bis 14 Uhr machten wir Pause und dann nochmals ein paar Stunden Schulaufgaben. 

Ich bin sehr stolz auf unsere Kinder. Lea und Lara haben diese neue Herausforderung mit Bravur gemeistert. 

Nun geniessen wir die Frühlingsferien und sind gespannt wie es am 20. April weiter gehen wird.

Geniesst alle den Frühling und bleibt gesund.

Dinge die wichtig waren in diesen drei Wochen:

  • - Schoggi
  • - Druckerpatronen
  • - Kaffee (natürlich nur für die Eltern)
  • - Geduld
  • - Starke Nerven
  • - Bildschirmzeit
  • - Gespitztes Bleistift
  • - Papier, Papier und noch mehr Papier

Bild: Lea und Lara beim Tauchen während den letzten Ferien bei TSK in Elba.


Samstag, 4.04.2020

Ein fast normaler Samstag? Auf dem Weg zur Arbeit mit Daniel Schmid

Wie fast jeden Samstag setze ich mich um 7.45 Uhr ins Auto und fahre zur Arbeit. Soweit normal. Samstag Morgen hat es in der Regel wenig Verkehr, heute allerdings gar keinen. Um 8 Uhr treffe ich im Laden ein. Der Parkplatz ist voll, fast wie im Hochsommer wenn unsere motivierten Tauchschüler frühzeitig für ihren Tauchkurs eintreffen. Heute sind es unsere Nachbarn im Lock Down und Home Office, welche vorübergehend unsere Parkplätze nutzen durfen. 
Ich schliesse den Laden auf, ich bin der erste. Das kommt vor am Samstag. Heute werde ich aber der einzige bleiben. Statt auf Kunden freue ich mich nun aber auf meine Webinar Teilnehmer. Im Laden bleibt das Licht aus. 
Mein letztes Webinar heute findet um 15.30 Uhr statt. Da wäre ich eigentlich pünktlich fertig fürs obligate Samstag-Bier mit meinen Ladenkollegen. Das wird heute nichts. Alleine macht es dann auch kein Spass. Wir werden das nachholen. Hoffentlich bald. 

Dienstag, 31.03.2020

Der Dominoeffekt - Gedanken zu unseren Gruppenreisen, von Olga Bingisser

Seit vielen Jahren organisieren wir Tauchreisen um die ganze Welt. Aus bekannten Gründen mussten jetzt einige Reisen abgesagt werden und andere stehen im Laufe des Jahres noch auf dem Programm, von denen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, ob sie stattfinden werden. 

Die Philippinenreise ist nur ein Beispiel. Es soll den «Dominoeffekt» erklären, der im Moment die ganze Reisebranche betrifft. 

Am Sonntag wären wir mit einer Gruppe auf die Philippinen geflogen. Tauchsafaris mit Sea Explorers Philippines sind inzwischen legendär und gehören zu unserem Standardprogramm. 1992 führte uns eine Reise zum ersten Mal in dieses wunderschöne Inselparadies, und wir lernten Chris Heim und später Rolf Mühlemann, die Besitzer von Sea Exploers Philippines, kennen. Seither haben wir etwa 30 Safaris zusammen organisiert. Dabei entstand nicht nur eine langjährige Geschäftsverbindung, sondern auch eine schöne Freundschaft.

Chris würde uns am Montag nach unserer Ankunft in Dauin auf der Insel Negros mit einem kühlen Drink begrüssen und eine kleine Ansprache halten, die immer mit dem gleichen Satz endet: «Dive with a Smile»...

Von der Idee einer Reise bis zum Infotreffen mit den Teilnehmern gibt es viel zu organisieren. Mit Dive&Travel haben wir dafür einen kompetenten Partner, und so machen all diese Arbeitsschritte viel Freude. Die Annullationen, die wir momentan zu bearbeiten haben, eher weniger.

Man meint, dafür hätte jeder Teilnehmer doch eine Annullationskosten-Versicherung. Richtig, es gibt Versicherungen, die problemlos zahlen, und so kommt eigentlich niemand zu Schaden. Die Versicherungen doch auch nicht, denn ganz viele Reisende zahlen jahrelang ihre Prämien, ohne die Leistungen je in Anspruch zu nehmen. Das wäre eigentlich das Prinzip einer Versicherung. Leider gibt es aber auch Versicherungen, die nun Paragraphen und Gesetzeslücken suchen, um sich zu drücken. Sie stellen sich auf den Standpunkt, der Veranstalter hätte in dieser Situation die Kosten zu übernehmen. 

Und so fängt das Domino-Spiel an:

Wenn die Versicherung nicht zahlt, möchte der Teilnehmer, wenn er die Reise nicht verschieben kann (was alternativ zur Versicherungszahlung momentan der aktuelle Lösungsansatz in der Reisebranche ist),  wahrscheinlich von uns das Geld zurückhaben. Wir müssten dadurch unseren Teil von Dive&Travel zurückverlangen, sie wiederum auf die Fluggesellschaften und zuletzt auf Sea Explorers zurückgreifen. Was aktuell nicht passieren wird. 

Nebenbei: 
Die kleinen Margen, die bei einer solchen Reise einkalkuliert sind, gehen verloren und somit wäre die Arbeit, die man mit der Planung hatte, nicht bezahlt, ganz zu schweigen von den Kosten, die durch die Annullationen und Rückerstattungsanträge entstehen. 

Was würde passieren: 
Wir müssten weitere COVID-19-Kredite beantragen. Das sind keine Geschenke des Staates, sondern zurückzuzahlende Schulden. Wir würden uns hoch verschulden, um unseren Kunden das Geld für ihre Reise, die sie unverschuldet nicht antreten konnten, zurückzuzahlen. 

Die Fluggesellschaften stehen unverschuldet quasi still, beantragen auch Staatshilfe in hohen Summen und können wahrscheinlich keine Rückzahlungen machen. Ob den Fluggesellschaften «a fonds perdu» geholfen wird, wird sich zeigen. Aber auch diese Kredite werden zurückbezahlt werden müssen, und zwar im Endeffekt vom Steuerzahler. 

Sea Explorers kann keine Staatshilfe oder Kurzarbeit beantragen. Auf den Philippinen sind solche Möglichkeiten nicht vorhanden. Sie sind unverschuldet auf sich gestellt, müssen von den Reserven leben und einfach hoffen, dass die Situation nicht zu lange anhält. 

Die Diveguides Carlos, Denen und wie sie alle heissen, haben keine Arbeit mehr. Mit ihrem Verdienst unterhalten sie ihre Familien. Langer Rede kurzer Sinn, wenn wir von Sea Explorers Geld zurückverlangen würden, hätten schlussendlich ganz viele Menschen auf den Philippinen keine Existenz mehr.

Eine Lösung:
Das «Sozialste» wäre also, wenn unsere Versicherungen anstandslos bezahlen. Auf das hoffen wir und auch auf die Solidarität und Geduld jedes einzelnen.

Damit wir auch in Zukunft zusammen mit unseren philippinischen Freunden sagen können «Dive with a Smile»...

Statement Chris Heim, Founder Sea Explorers

Freitag, 27.03.2020 von André Fahrni

Süsses Gift?

«Schnelle und unkomplizierte Hilfe für KMU» hat der Bundesrat versprochen und hat Wort gehalten. Innert weniger Stunden wurde der Überbrückungskredit gesprochen und überwiesen. Nur, ist das eine gute Sache? Es gibt aus unternehmerischer Sicht mehrere Antworten. Die Bedingungen sehen auf den ersten Blick verlockend aus:

  • 0% Zins
  • keine Verwaltungskosten
  • Rückzahlbar über 60 Monate mit einer optionalen Verlängerung um weitere 24 Monate

Soweit so gut. Doch all dies bedeutet nichts desto trotz, dass sich unsere Aktiengesellschaften verschulden. Verschulden zum Zweck, unverschuldete Umsatzeinbussen zu kompensieren und sich so hoffentlich soweit zu finanzieren, bis irgendwann (eventuell) wieder genügend Cashflow generiert wird, um laufende Kosten UND die Amortisierung dieser Schulden möglich wird.

Unser Credo war immer, absolut keine Schulden zu haben. Weder bei Banken noch bei Gesellschaftern noch bei anderen Stakeholder. Aus unserer Sicht gäbe es eine «gute» Art der Verschuldung. Jene, die Wachstum unterstützt. Beispielsweise zum Kauf einer Unternehmung oder zum Entwickeln eines Geschäftsfeldes.

Der Überbrückungskredit ist jedoch nur vom Staat geliehenes Geld um Kosten vorzufinanzieren, welche aufgrund eines Entscheides eben dieses Staates entstanden sind. Eine Sicht der Dinge ist, dass damit die Last dieses Entscheides vom Staat an tausende KMU überwälzt wird. Der Finanzhilfe ist süsses Gift.

Was wären die Alternativen? Eine und somit die einschneidendste Variante ist der Konkurs. So wie für unzählige Firmen im selben Margenbereich, ist es gar nicht möglich, einen wochen- und vielleicht monatelangen kompletten Umsatzausfall mit Reserven zu kompensieren. Viele Leute wären überrascht zu sehen, wie wenig Zeit (von ca. Mitte Februar mit dramatischem Umsatzrückgang bis zum 19. April 20209) es braucht, um gesunde Firmen an den Rand des Abgrunds zu bringen. Man könnte also auf dieses Geld verzichten und auf den Stichtag X die Firmen liquidieren, ohne zusätzliche Schulden generiert zu haben.

Nun gut. Wer uns kennt der ahnt, dass wir uns selbstverständlich nicht für letztere Variante entschieden haben.

Wir sind überzeugt, dass unsere Dienstleistungen nicht nur gefragt sind, sondern unter normalen Umständen auch genug Profit abwerfen, um ein gesundes, schuldenfreies Unternehmen zu führen. Wir sind überzeugt, dass zu welchem Zeitpunkt auch immer, wir alle wieder unseren geliebten Hobbys nachgehen werden. Und wir sind überzeugt, dass sich die Welt nach COVID-19 weniger drastisch verändert (jedenfalls nicht zum Schlechteren!), als dies jetzt zu sein scheint.

Bereits jetzt arbeiten wir an zig Ideen, für die Zeit des «Neustartes» des Lebens. Wir sind ready, wir sind motiviert und solange es möglich ist sind wir für euch Kunden, unsere Mitarbeitenden und unsere Lieferanten da! In diesem Sinne #comesoondiving

Donnerstag, 26.03.2020

Der heutige "Tagebuch Eintrag" kommt von unserem Lernenden Niccolo: 

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir, als das erste Mal über Corona gesprochen wurde, keine grossen Gedanken gemacht. Doch als sich die ersten Leute in der Schweiz infizierten, kam schnell die Frage auf wie die Zukunft aussehen würde.

Tag für Tag kamen mehr Infizierte dazu und mir wurde schnell klar, dass die Lage ernster war als gedacht. Wir fingen an Desinfektionsmittel zu benutzen und so oft wie möglich die Hände zu waschen.

Als es schlimmer wurde, mussten auch Produkte wie Masken mit Desinfektionsmittel gereinigt werden.

Und dann erreichte uns die Nachricht, dass alle Schulen in der Schweiz geschlossen werden.

Am Anfang waren alle unter Druck. Man musste so schnell wie möglich einen Weg finden den Unterricht von zuhause aus durchzuführen.

Es lief nicht schlecht. Auch wenn ein paar Schüler Probleme mit dem Login hatten, konnten alle Ihre Dateien und Aufgaben lösen.

“Wie schlimm kann dieser Virus noch werden?“ war eine alltägliche Frage und etwa eine Woche später hatten wir die Antwort. Alle Geschäfte, ausser Lebensmittelläden, mussten geschlossen werden. Zuerst waren wir geschockt, jedoch nutzen wir die Lage aus, um den Laden aufzuräumen und neu zu dekorieren. Leider erhielt ich bald darauf einen Anruf von Michael, indem er mir sagte, dass es ein zu grosses Risiko wäre noch zur Arbeit zu erscheinen, da ich nur per ÖV kommen kann. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es zu so einer Situation kommen könnte. Ich arbeite jetzt von zuhause aus und hoffe, dass die Situation sich bald verbessern und alles so wie früher wird.

Mittwoch, 25.03.2020

Pläne schmieden und Neues ausprobieren. Das Motto des heutigen Tages.

Zuerst haben wir uns aus dem jeweiligen home office virtuell bei Zoom getroffen. Die meisten frisch rasiert, gewaschen - und mindestens einer mit schönerer SAXX Unterwäsche statt hübschem Gesicht. George, der rumänische Entwickler unseres IT-Partners hatte sich da schon ausgeloggt. Gemäss gut informierten Quellen war da schon Zeit für den Frühschoppen. In Zürich haben wir viele Expats, die sich über Infos in Englisch freuen würden. Darum kümmern wir uns jetzt endlich. Auch der Online-Shop verdient mehr Liebe. Viel mehr Liebe. Die bekommt er in den nächsten ein-zwei Wochen.

Und wenn wir uns alle ja schon so schön mit der Digitalisierung auseinandersetzen, ist das der Moment um etwas auszuprobieren. Heute findet das erste Webinar zum Thema "Welches ist der richtige Atemregler für mich?" statt. Wir lassen euch morgen wissen, wie es lief. Oder ihr schaut besser gleich selber rein: 17.30 Uhr. 

Ebenso lassen wir euch bald wissen, wie ihr direkt von eurem home office aus geniale Preise gewinnen könnt. Nur soviel. Holt schon mal eure Ausrüstung in die gute Stube!

Montag, 23.03.2020

Erstaunlich was über das Wochenende so alles aus dem Boden gestampft wurde. Ein Portal ist in Bern besonders aufgefallen: Bern liefert - eine Plattform für Geschäfte, die virtuell geöffnet haben. 

Nun gut, wer braucht schon zu Zeiten von "stay at home" einen Schnorchel oder ein UV-Lycra Shirt! Wohl niemand, die Sonneneinstrahlung in der heimischen Badewanne ist im März nach wie vor nicht gravierend. 

Aber halt, eigentlich haben wir ja jetzt freie Kapazitäten und es gibt in unserer Nachbarschaft ganz viele Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind! So haben wir uns kurzerhand entschlossen ein komplett anderes Angebot zu erstellen. Und siehe da, auf der Plattform ist ab sofort folgendes, einzigartiges Angebot zu finden: 

TSK BERN 
Einkaufshilfe für ältere Leute aus der Nachbarschaft. Normalerweise dreht sich bei uns alles rund ums Wasser & Reisen. (Tauchen, Schwimmen & Schnorcheln). Da wir unseren Betrieb komplett einstellen mussten, möchten wir unseren Nachbarn helfen! Ältere Leute, die ihr Zuhause nicht mehr verlassen sollten, können sich bei uns melden, damit wir mit ihnen mit den Einkäufen weiterhelfen können.

Freitag, 20.03.2020 von André Fahrni

Den einen wird es schon etwas zuviel mit dem lock-down ;-) Aber schau selbst. Klick!

Donnerstag, 19.03.2020 von André Fahrni

Momentan gibt es viele ermunternde Signale aus der Politik. Zehn Milliarden Franken vom Bund für KMU, 425 Millionen Franken im Kanton Zürich als Kreditausfallgarantie. Schnelle, unkomplizierte Finanzhilfe wird zugesichert.

Aber ob und wieviel dann tatsächlich davon bei TSK ankommt? Wir können und wollen uns nicht darauf verlassen. Und tatsächlich: Heute haben die Vermieter der Liegenschaften von TSK Zürich und TSK Bern unabhängig angekündigt, die Miete solange auszusetzen, bis die Situation sich beruhigt. 

Einmal mehr zahlt sich ein partnerschaftliches Verhältnis aus. Und auch durch Logik, respektive die Abwägung der Optionen und was mittelfristig wirtschaftlicher ist. Leerstände und Mietersuche vs. gemeinsam die unverschuldete Situation lösen. Das haben unsere Vermieter getan. Dafür sind wir (und unsere Liquidität) enorm dankbar.

Was kann man sonst noch tun? Gestern haben wir vom Amt für Wirtschaft Rückmeldung auf unsere Anfrage erhalten: Sind Tauchkurse, bspw. im 1:1 ebenso von der Schliessung betroffen? Die Antwort: «Sehr geehrter Hr. Fahrni , tut uns leid, wir können Ihnen keinen konkreten Ratschlag geben - wir denken, dass E-Learning sowieso möglich ist, im 1:1 Verhältnis im Zusammenhang mit Wasser wäre ich wohl eher vorsichtig.»

Also ein klares «Nein» klingt anders. Aber bei TSK sind wir bei Kursen sowieso immer vorsichtig. Darum eben für uns doch: ein klares Nein - keine Kurse und solidarisch mit dem Coiffeur von neben an dicht machen. Aber klar, es gibt Möglichkeiten für eLearning um sich selber abzulenken oder die nervenden Teenager zuhause zu beschäftigen. Falls das ein Thema ist, lass es uns wissen. Wir beraten und buchen gerne alles für dich.

Mittwoch, 18.03.2020 von André Fahrni

Die erste Hektik ist vorbei. Jetzt wird bereits umgesetzt.

  • Oberste Priorität haben heute die Kursteilnehmer, welche in den nächsten Wochen hätten starten sollen. Sie werden informiert.
  • Weitere Gespräche mit Dive&Travel über das Vorgehen bei Individual- und Gruppenreisen. Allerdings sind unsere Leute bei D&T momentan extrem unter Wasser.
  • Koordination mit Staff und Informationen, was vorgesehen ist.
  • Kristallkugel-Lesen, wie es weiter geht. Bier trinken...

Dienstag, 17.03.2020 von André Fahrni

Nicht ganz überraschend ist es jetzt soweit: Laden und Tauchschule geschlossen. Meeting mit dem Staff. Aktionsplan aufstellen. Was sind die dringendsten/wichtigsten Schritte? Was kann warten?

Ziel Nr. 1: Wahrung der Liquidität!

  • Kurzarbeit beantragen, prüfen der Formalitäten.
  • Arbeitseinsätze von Temp. Staff absagen, Arbeitspläne sofort anpassen.
  • Gespräche mit Lieferanten und Stornierung aller nicht notwendigen Bestellung (Merchandising, Waren, etc.).
  • Gespräch mit Vermietern

Vorbereitung Kommunikation an euch:

  • Was passiert mit Kursen (1. Grobinfo)?
  • Wie bekommt ihr bestellte Ware?
  • Welche Kanäle bleiben zur Kontaktaufnahme offen?
  • Welche Dienstleistungen sind nach wie vor möglich (Revisionen, eLearning, etc.)
  • Erstellen Kommunikationsplan für erste Woche(n), absehbares Ende und wenn Schliessung vorüber.

Reisen:

  • Informationsbeschaffung (schwierig und Situation ändert sich fast stündlich)
  • Vorgehen definieren mit Reisepartner Dive&Travel
  • Kommunikation an Reiseteilnehmer

Interne Aufgaben:

  • Was kann jetzt während der Schliessung in Angriff genommen werden (CHANCE!)?
  • Aufgaben erfassen, terminieren und zuteilen

Seit gestern Dienstag sind die TSK Läden geschlossen. Boom! Was sich vor Wochen langsam abzuzeichnen begann, ist nun Realität. Ein Virus, im (anscheinend nicht) so fernen China ausgebrochen, hat unser Leben völlig verändert und in Beschlag genommen.

Seit dem 2. Weltkrieg hat kein Ereignis in dem Umfang globale Auswirkungen ausgelöst. Wir müssen hier keine Details aufzählen. Die kennen alle.

Niemand von uns hat je etwas vergleichbares erlebt. Also betreten wir Neuland. Alles ist offen, alles ungewiss. Nervenaufreibend, beängstigend aber auch spannend, aufregend und herausfordernd.

Ihr, unsere Kunden, habt uns soweit gebracht, wie wir sind. Ihr seid mit uns gereist, habt Kurse besucht, seid unserem Rat beim Equipmentkauf gefolgt und habt uns vertraut. Seit vielen Jahren haltet ihr uns die Treue.

Deshalb haben wir uns entschlossen, euch im Sinne eines Tagebuchs mit auf diese abenteuerliche Reise mitzunehmen.
Was bedeutet dies für TSK? Wie gehen wir damit um? Welche Schritte machen wir? Wir werden euch offen und transparent teilhaben lassen. Hoffentlich bis zum glücklichen Ende dieser Situation. Hoffentlich.

Sobald ein Update im Blog ist, posten wir das auf FB.

zwei Kinder am Tauchen
Ladenlokal mit vollem Parklplatz
Chris Heim auf einem seiner Auslegerboote, Sea Explorers Philippinen
TSK-Online-Meeting-stay-at-home